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Artikel vom 30.07.2015   Sicherheitskurs für Paddler und EPP-Anwärter

EPP. Was ist das eigentlich? Das frage ich mich, als ich mich bei Gabriele Koch und ihrem Mann Nikolaus-Dieter zum Wochendkurs im Postsportverein Bonn anmelde.

Ich werde schnell aufgeklärt. Der europäische Paddelpass! Vermittelt werden Theorie und Praxis rund ums Paddeln. Für mich kommt Stufe 2 in Frage, da ich schon auf einige Paddelgrundkenntnisse zurückgreifen kann, die aber durchaus zu verbessern sind. Nikolaus-Dieter Koch beginnt mit einem Vortrag über die Binnenschifffahrtsstraßenordnung und die Besonderheiten der Rheinschifffahrtpolizeiverordnung.

Warum fahren manche Schiffe auf der falschen Seite? Und warum sind auf der rechten Flussseite die Tonnen, die dann aber die linke Fahrwasserseite markieren? Für mich sind solche Fragen kein Neuland, da ich das schon beim Sportbootführerschein Binnen gelernt habe, aber für die, die noch keine Flusserfahrung haben, sind das ganz wichtige Kenntnisse. Schließlich muss ich auch als Kanute bei viel Verkehr auf dem Rhein wissen, wo ich dann am besten selber paddle um nicht zwischen den großen Schiffen in Gefahr zu kommen. Elke Roder schließt an mit einem interaktiven Vortrag zum Thema Tourenplanung. Was muss ich beachten, wen nehme ich mit, welche Ausrüstung ist notwendig, welche ist sinnvoll.. Über eines sind wir uns alle einig. Rettungsweste muss sein.

Nach einer Pause mit Würstchen und Kartoffelsalat wird die Ausrüstung dann auch in Natura in Augenschein genommen. Im Bootskeller erklärt Gabi Koch die Unterschiede zwischen verschiedenen Bootstypen und die Besitzerin des "Globus-Abzeichens", der höchsten Auszeichnung für Wanderfahrer, die mindestens schon 40.000km gepaddelt sind, verrät Tipps und Tricks rund um das Wanderfahren. Der selbstgebaute Paddelcatcher ist nur eines von vielen guten Ideen, die zur Nachahmung einladen.

Draußen ist es so heiß, so dass wir uns alle langsam nach einer Abkühlung sehnen. Nach einem Vortrag von Hautarzt Prof. Kay Steen über die Notwendigkeit von Sonnenschutz ist es dann soweit. Wir dürfen ins Wasser. Erst kühlen wir uns ab, schwimmen im Rhein und dann heißt es Boote klarmachen. Wir teilen uns auf in 2 Gruppen und üben kentern. Das "ins Wasser fallen lassen" kostet etwas Überwindung, ist aber kein Problem, schwieriger ist schon, die Boote auf dem Fluss ausleeren und dann wieder ins Boot reinklettern. Mit der richtigen Technik aber gut machbar. Alle retten und lassen sich retten auf dem fließenden Wasser und dann ist der erste Tag bald auch schon vorbei und bei gemütlichem Grillen in der Abendsonne werden Paddelerfahrungen ausgetauscht. Unsere Gruppe ist ein bunt gemischter Haufen von 17 Paddlern die von der Elbe bis zum Neckar her angereist waren.

Am nächsten Morgen wollen wir ein längeres Stück auf dem Rhein paddeln und so werden die Autos beladen und wir fahren nach Bad Honnef. Wieder in zwei Gruppen aufgeteilt erhalten wir intensiven und anschaulichen Unterrericht in richtiger Paddeltechnik. Die brauchen wir auch, um dann vor den kritischen Augen von Gabi Koch, die für den EPP geforderten Manöver, Schlangenlinien und Piouretten zu zeigen. "Wenn man es richtig macht ist es wie tanzen mit dem Kajak und überhaupt nicht anstrengend", meint Gabi Koch. Wir geben uns alle Mühe und auch die anschließenden Kehrwasserübungen gelingen nach einer Weile ganz gut.

Da ist noch Übungsbedarf, meint Gabi und fordert uns auf demnächst bei jeder Fahrt, wenn es sich anbietet, mal ins Kehrwasser zu fahren. Weiter geht's und plötzlich fällt einer mitten auf dem Rhein aus dem Kajak ins Wasser. "Schwimmer" erschallt es und nach kurzer Schrecksekunde wenden wir an, was wir gelernt haben. Jetzt wollen wir alle nochmal und so fallen reihenweisen die Boote um und wir retten uns gegenseitig. Die am Ufer laufenden Spaziergänger staunen nicht schlecht.

Als wir später dann wieder im Bootshaus sind, gestärkt durch Kaffee und Kuchen, bekommen wir unsere EPP-Urkunden verliehen und wir blicken müde aber glücklich auf ein tolles Wochenende zurück, dass rießig Spaß gemacht hat und bei dem wir viel gelernt haben.

Text: Astrid Steen




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